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Sandvika

Sandvika ist ein lohnendes Ausflugsziel und liegt entlang der Hauptstraße, genauer gesagt zwischen den Orten Breivikbotn und Breivik, etwa 25 km von Hasvik entfernt. Der Ort erhielt seinen Namen aufgrund des herrlichen, etwa 350 m langen Sandstrandes im Inneren der Bucht.


Sandvika
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Sandvika ist bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt; hier findet man einen unbefestigten Parkplatz, einen Spielplatz für Kinder, einen Grillplatz mit Bänken, ein Toilettenhäuschen und Abfalleimer, außerdem zum Camping freigegebene Bereiche.Falls das Wetter es erlaubt, kann man hier auch ausgezeichnet baden. 

Für Sandvika gelten besondere Vorschriften, so ist z.B. das Zelten und Campen nur für maximal zehn Tage hintereinander gestattet und Hunde müssen vom 1. April bis 1. September an der Leine geführt werden. Bei allen Freizeitaktivitäten ist Rücksicht auf Mitmenschen und Natur zu nehmen, Abfall ist in den dafür vorgesehenen Behältern zu entsorgen. 

Heutzutage wohnt hier niemand mehr, aber in früheren Zeiten war Sandvika ein belebter Ort: von Mitte des 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts war Sandvika ein Fischerdorf mit einem Geschäft und Fischanlandung. In dem kleinen Ladenerhielt man die notwendigsten Waren: Kaffee, Zucker, Mehl und Kautabak. Damals wohnten 5 Familien in Sandvika.

Es gab weiterhin 12 einfache Fischerhütten („rorbuer"), in denen Fischer, hauptsächlich aus der Region Troms (Lyngen und Skjervøy) stammend, jedes Jahr wohnten. Sie kamen hierher, um an der traditionellen Laichdorschfischerei im Breivikfjord teilzunehmen.

Von Februar bis Ostern, während der Wintersaison, lagen hier ca. 30 Segelboote, zusätzlich zu den einheimischen Booten. Der Inhaber des Ladens kaufte den gefangenen Fisch auf, der entweder eingesalzen oder zum Trocknen auf großen Gerüsten aufgehängt wurde. Es gab außerdem eine Trankocherei im Ort. 

Die Menschen in Sandvika betrieben neben der Fischerei auch Landwirtschaft. Bei einer Volkszählung im Jahr 1875 besaßen die Leute in Sandvika 5 Kühe, 3 Kälber, 24 Schafe und 1 Schwein, später wurde auch noch ein Pferd angeschafft. 

Ab ca. 1910 ebbten die wirtschaftlichen Aktivitäten in Sandvika zusehends ab, und ungefähr im Jahr 1916 war völlige Ruhe eingekehrt. Alle Fischer von auswärts fischten jetzt von Breivikbotn aus. Dort gab es einen etablierten Fischumschlagplatz und bessere Bedingungen als in Sandvika. 

Während des Zweiten Weltkrieges wurden alle Gebäude in Sandvika von den deutschen Truppen niedergebrannt, aber beide dort vor der Zwangsevakuierung ansässigen Familien bauten ihre Häuser nach dem Krieg wieder auf.